MARCH FOR SCIENCE HAMBURG

Presseinformation

 

Der March for Science Hamburg am 22. April 2017

Hamburg, April 2017. Der March for Science soll darauf aufmerksam machen, dass die Freiheit der Wissenschaft als demokratisches Grundprinzip gewährleistet bleiben muss und dass Politikerinnen und Politiker wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in ihren Entscheidungen beachten sollten. Auch in Deutschland genießen wissenschaftliche Erkenntnisse oft nicht den angemessenen Stellenwert. Zu oft verdrängen Meinungen, Emotionen, wirtschaftliche oder politische Interessen einen sachlichen und faktenbasierten Diskurs, wissenschaftlich belegte Tatsachen werden geleugnet oder relativiert.

Am 22. April 2017 werden daher beim March for Science in etwa 500 Städten weltweit Menschen für den Wert von Wissenschaft und Evidenz auf die Straße gehen.

Der Hamburger March for Science beginnt am 22. April um 14 Uhr auf dem Rathausmarkt und setzt sich dann durch die Innenstadt fort. Die Schlusskundgebung findet gegen 16 Uhr bei den Hauptgebäuden der Universität Hamburg statt.

 Bei den Kundgebungen sprechen:

Imke Fiedler und Annika vom Scheidt, Doktorandinnen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Paula Herrschel und Mena Winkler, AStA der Universität Hamburg

Christoph Koch, Ressortleiter Wissenschaft beim „stern“

Dirk Notz, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Hartwig Spitzer, Curriculum Friedensbildung

Alexander Waschkau, Psychologe und Podcaster

 

Im Anschluss an den March for Science findet gegen 17 Uhr im Hörsaal A des Hauptgebäudes der Universität Hamburg ein Science Slam statt. Der Eintritt ist frei.

 Beim Science Slam erklären junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterhaltsam und verständlich ihre aktuellen Forschungsprojekte.

 Auftreten werden:

Bianca Brüggen, Biologin von der Universität Oldenburg, zum Thema „Super Mario – stehen sie auf der selben Seite?“

Felix Büsching, Informatiker von der TU Braunschweig, zum Thema „Altersgerechte Lebenswelten“

Mario Mechtel, Wirtschaftswissenschaftler von der Leuphana-Universität Lüneburg, zum Thema „Bling-bling-Konsum und das gesellschaftliche System“

 

Viele Hamburger Forschungseinrichtungen und Organisationen unterstützen die Forderungen des March for Science: Die Hamburger Klimawoche, die Hafen-City-Universität, die Wissenschafts-Pressekonferenz, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Universität Hamburg, das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, das Leibniz-Center Infection, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Helmut-Schmidt-Universität, das Heinrich-Pette-Institut, das Forschungszentrum Borstel, das Deutsche Elektronen-Synchrotron, das Max-Planck-Institut für Meteorologie, die Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg e.V., die Initiative Naturwissenschaft und Technik, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der AStA der Universität Hamburg, der Alumni-Verein der Universität Hamburg, der Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di, die Akademie der Wissenschaften, das Northern Institute of Technology Management, die Landeshochschulkonferenz und das Europäische Molekularbiologie Laboratorium.

Der Science March ist überparteilich und aus privater Initiative durch Wissenschaftler/innen, Wissenschaftskommunikator/innen und wissenschaftlich Interessierten entstanden.

Alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, für einen höheren Stellenwert der Wissenschaft mitzudemonstrieren!

 

Termin:

March for Science am 22. April 2017, 14 Uhr, Rathausmarkt

 

Pressekontakt:

Dr. Julia Offe

Telefon: +49 (0)179 2036765

E-Mail: info@marchforsciencehamburg.de

Web: www.marchforsciencehamburg.de

www.marchforscience.de

 

Facebook: www.facebook.com/marchforsciencehamburg

Twitter: www.twitter.com/sciencemarchhh

 

Presseresonanz zum March for Science Hamburg:

Hamburger Abendblatt, 20. April 2017: Weltweiter Protest gegen Donald Trump erreicht Hamburg

NDR info, 18. April 2017: Protest weltweit: Wissenschaftler verbinden sich

Hamburger Abendblatt, 15. März 2017: Hamburger planen Marsch für die Wissenschaft